Apis mellifica (L.) |
Honigbiene |
Wenn Sie auf die Abbildung klicken, erhalten Sie eine Vergrößerung
| Körperlänge |
Arbeiterin 11 - 14 mm Weibchen 14 - 17 mm Männchen 13 - 16 mm |
| Farbe | Bekannteste Bienenart. Braunschwarzer Körper, der mit grauen bis braunen Haaren bedeckt ist. Flügel leicht getönt, mit dunkleren Adern und 3 Cubitalzellen. Beine braun behaart. |
| Vorkommen, Ernährung, Lebensweise | Als
Blütenbestäuber und Lieferanten von Honig und Wachs sind die Honigbienen dür
den Menschen von besonderer Bedeutung. Es gibt bei den Bienen 3 verschiedene
Kasten: Arbeiterinnen, Königinnen und Drohnen. So entstehen durch
unterschiedliche Fütterung aus befruchteten Eiern Arbeiterinnen oder
Königinnen. Dabei erhalten die Larven der zukünftigen Königinnen eine
spezielle Nahrung und wachsen in besonderen Zellen heran. Aus unbefruchteten
Eiern entstehen die Männchen (Drohnen). Die Arbeiterinnen besitzen einen Pollensammelapparat an den Hinterbeinen (Höschen) und zum Wabenbau Wachsdrüsen am Bauch. Königinnen mit schmalen Augen und Körper, ohne Sammelapparat und Wachsdrüsen, die Drohnen mit großen, in der Mitte zusammenstoßenden Augen, breitem Hinterleib und ohne Sammelapparat. Ursprünglich in Südasien zu Hause, bewohnt sie praktisch als Kulturfolger des Menschen fast die ganze Welt. Sie lebt in großen, mehrjährigen Wabennestern mit zahlreichen Individuen. Nur die Drohnen sind einjährig und überwintern nicht. Es werden Pollen mit dem Sammelapparat gesammelt sowie Nektar im Kropf, als Nahrung für Larven und ausgebildeten Insekten. Larven werden besonders betreut. In Höhlen oder Kunstnestern (Bienenstock) gebaute Waben dienen als Honigspeicher und zur Aufzucht des Nachwuchses. Die Bienen verfügen über ein kompliziertes, schon oft beschriebenes Orientierungssystem. |
| Vermehrung | Die neu geschlüpften Königinnen unternehmen mit den Drohnen einen Paarungsflug und kehren in den Stock zurück, während die alte Königin diesen im Schwarm verlässt. |